Artist´s Statement

Meine künstlerische Praxis bewegt sich zwischen Konzeptkunst und Theorie, die thematische Auseinandersetzung bedient sich meist soziologischen Kontexten mit feministischen Schwerpunkt. Darüber hinaus finden sich in meinen Arbeiten surrealistische Ausdrucksformen und Deutungen wieder. Durch das aneignen von wissenschaftliche Theorien überführe ich das recherchierte Material durch Reinszenierung in Installationen oder Performances. Mit dem einfließen von narrativen Möglichkeiten und partizipatorischen Aspekten im Aufbau der Installationen wird das Erleben der künstlerischen Objekte auf eine unkonventionelle Art ermöglicht, die das theoretische Fundament für das Subjekt greifbarer und sichtbarer werden lässt. Neben meiner künstlerischen Praxis bin ich Teil einer feministischen Gruppe in Halle (Saale), in deren Rahmen ich für eine Ausstellungsreihe „form.fem“ kuratiere. Zudem leite ich ein Bewegungsraum für Körperarbeit. Diese Auseinandersetzungen der Kuration und die eigene künstlerische Praxis gehen dabei fließend ineinander über und inspirieren sich gegenseitig.
My artist practice moves between conceptual art and theory, and the thematic debate is mostly based on sociological contexts with a feminist focus. In addition, surrealistic forms of expression and interpretation can be found in my work. By appropriating scientific theories, I transfer the researched material by restaging it in installations or performances. By incorporating narrative possibilities and participatory aspects in the construction of the installations, the experience of the artistic objects is made possible in an unconventional way, which makes the theoretical foundation more tangible and visible for the subject. Besides my artistic practice, I am part of a feminist group in Halle (Saale), where I am curating „form.fem“ for an exhibition series. I also direct a movement space for bodywork. These curatorial confrontations and my own artistic practice flow into each other and inspire each other. (Maria Mandalka)