Artist Statement

I create the basis of my installations by sketching and making conceptual plans. Experiments with different materials are an important part of the process of exploration. Subsequently, the appropriate medium is selected according to the possibilities of feasibility and in relation to the theory. The used materials range from metal, plaster, ceramics, plastic, latex to wood. Ready-made products can also be found. The theoretic confrontation is mostly developed through the study and observation of contemporary discourses and has a sociological, feminist and scientific focus. In addition to my interest in geometry, the book „The Order of Things“ by post-structuralist Michel Foucault has often inspired me in my theoretical research. I am particularly interested in the connection and discrepancy between man, nature and system. On the one hand, my installations show that systems provide orientation and order; on the other hand, show the problems of the subject in urban space. Through the involvement of the visitors, the presentation of the objects is made possible in an extraordinary way. In addition to my artistic practice and participation in art mediating projects, I am part of a queer-feminist group in Halle (Saale), in the context of which I co-founded and curate the exhibition series „formfem“ in collaboration with artists.


Künstlerische Auseinandersetzung

Die Basis meiner Installationen entwickle ich durch das Skizzieren und Anfertigen von konzeptuellen Entwürfen. Das Experimentieren mit verschieden Materialien ist dabei wichtiger Bestandteil der Recherche. Anschließend wird das passende Medium nach den Möglichkeiten der Umsetzbarkeit in Bezug zur Theorie ausgewählt. Die verwendeten Materialien reichen von Metall, Gips, Keramik, Kunststoff, Latex bis zu Holz. Es können sich auch Ready-Made Produkte wiederfinden. Die theoretische Auseinandersetzung erschließt sich meist durch das Studieren und Beobachten zeitgenössischer Diskurse und weist einen soziologischen, feministischen und naturwissenschaftlichen Themenschwerpunkt auf. Neben der Beschäftigung mit Physik und Geometrie hat mich das Buch „Die Ordnung der Dinge“ vom Poststrukturalisten Michel Foucault oft bei meiner theoretischen Recherche begleitet. Die Vernetzung und Diskrepanz von Mensch, Natur und System interessiert mich dabei besonders. Meine Installationen zeigen einerseits, dass Systeme Orientierung und Ordnung spenden, anderseits weisen sie auf die Probleme des Subjekts im urbanen Raum hin. Durch die Teilhabe der Besucher:innen, wird das Erleben der Objekte auf außergewöhnliche Weise ermöglicht. Neben meiner künstlerischen Praxis und mitwirken bei kunstvermittelnden Projekten bin ich Teil einer queer- feministischen Gruppe in Halle (Saale), in deren Rahmen ich die Ausstellungsreihe „formfem“ in Zusammenarbeit mit Künstler:innen mitbegründet habe und kuratiere.